Strebe nicht danach, der Schnellste zu sein.

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„Es ist eine menschliche Eigenschaft, nach Wettkampf zu streben, andere zu übertrumpfen, schneller, besser als andere zu sein. Nicht zuletzt deshalb, weil uns dieses Verhalten auch anerzogen wurde.

Viele Menschen sehen ihr Leben als Rennen, aber aus Lojong-Sicht ist der Konkurrenzgedanke falsch. Wir streben nach Siegen, um uns überlegen zu fühlen, was aber eine Illusion ist und uns unglücklich macht.

Es wird immer jemanden geben, der reicher oder klüger ist, und so fühlen wir uns ständig als Versager.

Das Leben ist kein Rennen, und es muss keine Gewinner und Verlierer geben.

Stattdessen sollten wir uns auf unsere eigene Verbesserung konzentrieren.

Die Mahayana Lehren raten uns „uns mit unserem früheren Selbst zu messen“, unsere vergangenen Erfolge oder Versagen dienen dabei als Hilfsmittel zur Überwindung alter Zwänge, Ängste, Misstrauen und Selbstzweifel.

Wahre Erfolge erreichen wir durch Exzellenz, nicht durch Konkurrenz.

Die Lojong-Lehre betont, unser Bestes zu tun, ohne uns mit anderen zu vergleichen. Wir sollen unsere täglichen Aufgaben und Praxis so gut wie möglich ausführen.“ (Pema Chödron)


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Lade einer Kuh nicht die Last eines Ochsen auf.
Verfalle nicht magischer Praxis.
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