Philosophie

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Abhidharma

„(Skt.; Pali, Abhidhamma). Der Begriff bedeutet „höhere Lehre“ und bezeichnet die scholastische Analyse der religiösen Lehren. Das früheste Abhidharma-Material wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg verfasst, beginnend um 300 v. Chr., und bildete den Inhalt der verschiedenen Sammlungen kanonischer scholastischer Abhandlungen (Abhidharma Pitaka) der verschiedenen frühen Schulen. Zu den einflussreichen späteren nicht-kanonischen Kompendien der Abhidharma-Lehren gehören

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Absorption

„Absorption bezeichnet in der Psychologie ein Persönlichkeitsmerkmal oder einen Gefühlszustand, der durch eine Offenheit gegenüber emotionalen und kognitiven Veränderungen gekennzeichnet ist. Mit diesem Konstrukt der Absorption kann man etwa Unterschiede in der Hypnotisierbarkeit zwischen Menschen erklären, denn dafür ist erforderlich, sämtliche mentalen Ressourcen auf ein Wahrnehmungsobjekt auszurichten und ablenkende Reize und Einflüsse auszublenden. Das Gefühl der

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Advaita

„(sanskrit, »Nicht-Zweiheit«), Bezeichnung der einflussreichsten Vedānta-Schule, die sich auf Śaṃkara (788–820 ?) zurückführt. Die Schule baut auf die alte Upaniṣaden-Vorstellung der Identität zwischen der letzten Realität, dem Absoluten (Brahman) und dem Ātman, der ewigen Substanz im Einzelwesen, auf. Die Vielheit der Welt ist nur eine Illusion, ein Produkt der illusionären Kraft, der Māyā, die durch

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Advaita Vedānta

Advaita Vedānta ist eine Überlieferung aus dem Kontext des Vedānta. Diese Überlieferung „ist in den Augen nicht nur der Gelehrten, sondern auch derjenigen, die die Einstellung der aufgeklärten Hindus zur indischen Vergangenheit geprägt haben, so wichtig geworden, dass man den Begriff „Vedānta“ häufig nur für Advaita Vedānta verwendet. […] Genauso wie es ein – wenn

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ākāra

„ākāra (Skt.). In der buddhistischen Psychologie ein Wahrnehmungsbild, das vom Geist (manas) aus dem Input von Wahrnehmungsformen (nimitta) konstruiert wird. Durch diesen psychologischen Mechanismus wird eine stabile und strukturierte Sicht auf die Welt geschaffen“. (Keown 2003, übersetzt) Gestalt und Aspekt <ākāra> kann auch als <Aspekt> übersetzt werden. „Unter ‚Gestaltfrage‘ sind jene Diskussionen in indischen philosophischen

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ālayavijñāna

ālayavijñāna oder ālaya-vijñāna (Skt.). „Die frühe buddhistische Geistesbewegung analysierte das Bewusstsein (vijñāna) als sechs Arten, die den fünf physischen Sinnen (d.h. dem visuellen Bewusstsein usw.) entsprechen, und fügte das geistige Bewusstsein (manovijñāna) als sechstes hinzu. Mehrere Rätsel legten jedoch nahe, dass dieses Modell unzureichend war. Wenn man zum Beispiel über einen längeren Zeitraum hinweg völlig

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Applebaum 2019

Applebaum, Marc (2019): Remembrance: A Husserlian Phenomenology of Sufi Practice. In: The Journal of Speculative Philosophy 33(1):22(DOI:10.5325/jspecphil.33.1.0022) Abstract (übersetzt) „Die Studie versucht, die phänomenologische Frage zu beantworten: Was ist das Wesen religiöser Erfahrung – insbesondere die gelebte Erfahrung des „Erinnerns“ (dhikr) in der Sufi-Praxis innerhalb der Schulen des Sufismus, die vom „Größten Meister“ Ibn al-‚Arabi

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