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Milinda

Menandros oder Milinda war ein hellenistischer König des zweiten Jhdt. v.u.Z. in der ferneren Nachfolge Alexanders des Großen im westlichen Indien. Seine Fragen an den buddhistischen Mönch Nāgasena sind in dem Werk Milindapañhā festgehalten, einem Stück buddhistischer Weltliteratur (dt Übersetzung siehe Schrader 1905 bzw. zeno.org). Die beiden Brüder Asaṅga und Vasubandhu stammten aus der Purusapura im heutigen Pakistan, damals in der Region Gandhara, das zu Milindas Reich gehörte.

Das indo-griechische Königreich (Quelle: Wikipedia.org)

„Von den griechisch-indischen Königen ist der bei weitem bedeutendste Menandros gewesen. Bei den Indern hiess er Menandra oder, indem die letzten beiden Silben als die bei indischen Namen häufige Endung indra, vulgär inda, »König« verstanden wurden, Milinda. Er hat mindestens dreissig Jahre, etwa von 130 bis 100 v. Chr., regiert und nicht nur das ganze Indus-Land nebst Gudjerat, sondern auch das Gebiet des oberen (und des mittleren) Ganges besessen, so dass zu seiner Zeit das Reich ungefähr doppelt so gross wie das heutige Deutschland war. Auf seinem Eroberungszug in das Ganges-Tal belagerte und erstürmte er nach einander die alten Städte Mathura (bei Delhi), Saketa (= Ayodhya, Oudh) und selbst Pataliputra (Patna).

Von den zweiundzwanzig Arten seiner Münzen werden einige noch beständig in so grosser Zahl gefunden, dass sie in Indien für wenig mehr als den Silberwert zu haben sind. Er führte eine milde und gerechte Regierung, trat zum Buddhismus über und genoss bei seinem Volke eine derartige Verehrung, dass, als er im Feldlager gestorben war und die Vertreter der Städte gemeinsam die Leichenfeier begangen hatten, dasselbe geschah, was beim Tode des Buddha sich ereignet hatte: ein Streit über den Besitz seiner Asche erhob sich und wurde in der Weise geschlichtet, dass jede Stadt einen Teil derselben erhielt mit der Bestimmung, darüber ein Denkmal zu errichten.

Nach dem Tode des Menandros haben sich die Griechen am Ganges nicht halten können. Ein schrecklicher Bürgerkrieg, so berichtet eine indische Schrift aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert, sei unter ihnen ausgebrochen und habe ihre Verdrängung aus dem »Mittellande« (zwischen Himalaya und Vindhya) zur Folge gehabt.“ (Schrader 1905)

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