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Paiṇḍapā

Lehrer von Marpa Chökyi Lodrö.

Bei einer anderen Gelegenheit versammelte sich eine große Anzahl von Yogis, um ein gaṇacakra zu feiern. Viele von ihnen waren mit asketischem Verhalten beschäftigt, wie Kusu- lu der Ältere, [Ku-su-lu] der Jüngere und andere. Zu dieser Zeit kamen auch ein Yogin, der auf einem Schakal ritt, und ein anderer auf einer Ratte. Als [Mar-pa] fragte, wer sie seien, erfuhr er, dass es sich um Nāropās Schüler Kan-dha-pa und Paiṇḍapā handelte. Guru Nāropā hatte außerdem 108 verwirklichte Schüler und 28 Schüler, die sich mit asketischem Verhalten beschäftigten, unter denen [Mar-pa] Guru Lhopa traf.

[…] Während einer Zeremonie stellte Paiṇḍapā ein Gefäß her, in dem das Bier aus den Tavernen der Stadt erschien, und breitete ein Tuch (lab ti) aus, auf dem sich Fleisch und Nahrung manifestierten. Durch die Kraft seiner Konzentration rief er die Leichen aus dem Leichenhof herbei, damit sie ihm folgten, usw. Und Kan-dha-pa sah direkt das Gesicht seiner Gottheit auf dem Herd der Homa. Sosein waren diese Yogis, die mit diesen und anderen Eigenschaften ausgestattet waren. Meister Mar-pa traf diese vier direkt und knüpfte religiöse Verbindungen mit ihnen. Guru Paiṇḍapā empfand große Zuneigung für ihn. [Mar-pa] blieb dort fünf Jahre lang, dann, als seine Mittel zur Neige gingen, ging er nach Nepal, wo er Menschen traf, die ihn mit Vorräten versorgten. Er kehrte [nach Indien] zurück und diente nacheinander jedem seiner Gurus. Da Jnānagarbha und Paiṇḍapā besonders gütig gewesen waren, bot er ihnen jeweils ein maṇḍala von einem Maß Gold an. Paiṇḍapā war sehr erfreut und dachte, da [Mar-pa] sein Samaya eingehalten hatte, sollte er nun den Guru Nāropā treffen. Paiṇḍapā nahm ihn mit nach Pu-la-ha-ri, wo er Nāropā traf.

Übersetzung von Ngam-rdzong ston-pa’s Biographie von Mar-pa. Aus: Ducher 2017, App.2

„Paiṇḍapās Name wird im Text als Spen-dha-pa geschrieben. In einigen von Mar-pas Biografien ist Paiṇḍapā Newar und begleitet Mar-pa nach Indien, wo er ihn Nāropā vorstellt, da er einer seiner Schüler ist. Hier trifft Mar-pa ihn bei Jnānagarbha im Westen Indiens. Am Ende des Textes besucht Mar-pa ihn jedoch erneut im Rinchen- tshul vihara in Nepal, und an dieser Stelle wird erwähnt, dass er Newar ist.“ (Ducher 2017:260)

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